Verlegen mit dem VD System

Das VD-Planziegelsystem (Vollflächige Dünnbettmörtelfuge)

Die Verarbeitung im Video-Stream     (Film direkt am PC sehen)

VD-System: JUWÖ empfiehlt für Aussenwände generell die Verarbeitung im VD - System. Unsere Zulassungen basieren aus dieser Überzeugung generell auf dieser Verarbeitung. Achten Sie auf die Hinweise in unserem Produktprogramm/Preisliste oder kontaktieren Sie einfach unser Beratungs-Team.

Tauchverfahren: Wenn dennoch die Verarbeitung der Außenwände im Tauchverfahren gewünscht wird, liefern wir gerne Ziegel auf Basis einer dafür passenden Zulassung.

Wir bitten bei Bestellungen immer um entsprechende Information (Hinweis VD-System oder Tauchverfahren)

Hinweise zum Verbrauch Dünnbettmörtel hier

 

Neues Merkblatt „Mauerwerk mit Dünnbettmörtel“

Unter Mitwirkung der Arbeitsgemeinschaft Mauerziegel im Bundesverband der Deutschen Ziegelindustrie hat der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM) ein neues Merkblatt zu Dünnbettmauerwerk herausgegeben. Der Leitfaden fasst für Planer und Verarbeiter wichtige Informationen rund um Dünnbettmörtel zusammen. Zudem stellt er klar, dass bei einer vollfugigen und deckelnden Ausführung keine Mindestanforderung an die Fugendicke im fertigen Mauerwerk besteht. Da eine Verminderung des Fugenanteils auch die Wärmeleitung der Fugen reduziert, unterstützt Dünnbettmörtel die von Hause aus niedrige Wärmeleitfähigkeit von Ziegeln und trägt somit zu einem effizienten Wärmeschutz bei.

Gemäß DIN EN 998-2 sollte beim Mauern die Auftragsdicke des Mörtels zwischen einem und drei Millimeter betragen und vollfugig erfolgen. Die daraus resultierende Fugendicke des fertigen Mauerwerks kann jedoch auch geringer als ein Millimeter sein. Es besteht keine Anforderung einer Mindestdicke im fertigen Mauerwerk. Die Mörtelschicht beim Anlegen einer Kimmschicht auf Betondecken oder -fundamenten sollte im Mittel etwa drei, an einzelnen Stellen maximal fünf Zentimeter dick sein. Bewährt haben sich hier Mauermörtel der Mörtelklasse M10.

Im Merkblatt beschrieben sind ebenfalls verschiedene Auftragstechniken: Hierzu zählen das Auftragen mittels eines Mörtelschlittens, einer Zahnkelle oder mittels Tauchverfahren. Neben der Lieferform als Sackware können auch Mörtelpads eingesetzt werden. Diese werden in Form von trockenen Platten geliefert, die auf den angefeuchteten Stein gelegt und vor Verarbeitung genässt werden.

Bei JUWÖ erhalten Sie auf jeden Fall den passenden Mörtel.

Das Merkblatt steht neben vielen weiteren hilfreichen Merkblättern unter www.vdpm.info zum Download bereit.

>>Download des Merkblattes direkt hier

 

Mörtel in sauberem 30 Liter-Eimer mit Doppelrührquirl (Collomix DLX) klumpenfrei anrühren. Mischzeit: 3 Minuten, Mörtel reifen lassen und nochmals durchführen. Tipp: Wir empfehlen zum Aufrühren des Mörtels den Collomix DLX. Damit erreicht der Mörtel ohne Probleme genau die richtige Konsistenz. Foto Collomix DLX hier

Befüllen der Mörtelwalze.

Hinweis zur Walze: Die VD-Walze wurde speziell zur Verarbeitung des JUWÖ Dünnbettmörtels entwickelt. Sie gewährleistet eine saubere vollflächige Deckelung der Lagerfuge bei gleichzeitig geringem Verbrauch an Dünnbettmörtel.

Der Gebrauch anderer Walzensysteme erfordert in aller Regel mehr Dünnbettmörtel und führt insofern zu vermeidbaren Mehrkosten.

Mörtelwalze ziehen, dabei beide Laufrollen auf den Ziegel drücken.

Auflegen der Mörtelschicht.

Die Mörtelwalze deckelt in einem Arbeitsgang die Lagerfuge vollflächig mit Dünnbettmörtel.

Aufsetzen der Steine und Ausrichten. Fertig!

Bauen mit ThermoPlan® -Ziegel im VD-System ist eine perfekte Sache: Rollen, setzen, fertig! Schallschutz, Winddichtigkeit und Wärmedämmung werden mit dem VD-System optimiert.

  • Deckeln der Lagerfuge in nur einem Arbeitsgang.
  • Schneller und rationeller Mörtelauftrag mit der VD-Walze.
  • Vertikale Luftkanäle in der Wand werden verhindert.
  • Maueranker sind leicht einlegbar.
  • Die vollfugige Dünnbettmörtelschicht schließt die Ziegellagen wie beim herkömmlichen Mauern und garantiert nachhaltig alle geforderten Mauerwerkeigenschaften.

Neu: Das Maxit Mörtelpad

Hochwertiges Mauerwerk – schnell, sicher und sauber errichtet!

Die Verarbeitung Schritt für Schritt

Im Mauerwerksbau setzt das innovative maxit mörtelpad neue Maßstäbe.
Es besteht aus Trockenmörtel, einem wasserlöslichen Schmelzkleber und einem Glasfasergewebe, das der Trockenmörtelplatte zusätzliche Stabilität verleiht. Das Mörtelpad sorgt dafür, dass Mauerwerk einfacher und noch sauberer herzustellen ist und bringt viele weitere logistische Vorteile mit sich, die den höheren Preis rechtfertigen können.

 

Arbeiten bei winterlichen Temperaturen

Alle mineralisch gebundenen Baustoffe (Beton, Mörtel, Putze, Kleber) dürfen nur bis zu einer Temperatur von plus fünf Grad Celsius verarbeitet werden. Darunter ist das bestimmungsgemäße Erhärten (Auskristallisieren) der Bindemittel (meist Zement) nicht mehr gewährleistet.

Auch dürfen die Baustoffe nicht gefroren sein, was oft noch bei sehr niedrigen Nachttemperaturen der Fall ist, selbst wenn am Tage Temperaturen von über 5°C herrschen.

Soll bei tieferen Temperaturen wie plus 5°C gearbeitet werden, ist dies nur durch Einhausen und Beheizen der Baustelle oder von Teilbereichen der Baustelle möglich.

Die Verwendung von Mörtelzusätzen oder Auftaumitteln ist verboten.

Nur durch das Einhalten der vorgenannten Regeln lässt sich die einwandfreie Qualität des Mauerwerkes gewährleisten.

Zur weiteren Info ist hier das Produktdatenblatt des Herstellers unseres Dünnbett-Mörtels.

>> Download Produktdatenblatt Dünbettmörtel

Hinweis:

Nicht tragende Innenwände aus Ziegel lassen sich mit PU-Pistolenschaum verkleben. Fragen Sie uns gerne dazu an.