EIN ZIEGELHAUS MACHT GLÜCKLICH

Der Hauptpreis für „Monolithische Bauweise" ging an das Rathaus mit Sitzungssaal in Dorfen von Diezinger Architekten, Eichstätt.

Foto: Stefan Müller-Naumann, München

Den Hauptpreis für „Mehrschalige Bauweise" entschieden NKBAK, Frankfurt am Main, für den Stylepark-Neubau am Peterskirchhof in Frankfurt am Main.

Foto: Lukas Roth, Köln

Inn.Viertel – Transformation des Areals der ehem. Passauer Innstadt- Brauerei in ein neues, lebendiges Stadtviertel von PASEL-K Architects, Berlin, zusammen mit Friedl und Partner Architekten, Passau.

Foto: Rafael Friedl

Wahrhaftige Architektur in Ziegelbauweise. Zeitgemäß, modern und für die Ewigkeit

(Berlin/München, 15. Februar 2021) In seiner zehnjährigen Geschichte ist der Deutsche Ziegelpreis 2021 erstmals durch den Bundesverband der Deutschen Ziegelindustrie unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) sowie weiteren Partnern ausgelobt worden. Die beiden Hauptpreise, mit jeweils 5.000 Euro dotiert, gingen an Diezinger Architekten aus Eichstätt für den beeindruckenden und zugleich unprätentiösen Ersatzneubau des Rathauses in Dorfen sowie an das ungewöhnliche, präsente Wohn- und Geschäftshaus Stylepark am Peterskirchhof in Frankfurt am Main von NKBAK, ebenfalls aus Frankfurt am Main.

Die Verleihung des Deutschen Ziegelpreises wurde angesichts der aktuellen COVID-19-Lage kurzerhand als reines Webformat durchgeführt. In der rund einstündigen Online-Übertragung überreichte Dr. Matthias Frederichs, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Ziegelindustrie e.V., die Preise virtuell. Als Moderation

Bundesverband der Dt. Ziegelindustrie konnte die Architektin und Kuratorin der Architekturgalerie München Nicola Borgmann gewonnen werden.

Neben den beiden Hauptpreisen wurden fünf Sonderpreise mit einer Dotierung von je 2.000 Euro in den Kategorien „Einfach Bauen", „Quartier", „Geschosswohnungsbau", „Nachwuchs" und „Bauen im Bestand" verliehen. Weitere zehn herausragende Projekte in monolithischer und mehrschaliger Bauweise aus verschiedenen Gebäudekategorien erhielten Anerkennungen.

„Es ist bemerkenswert, wie die Objekte des deutschen Ziegelpreises die positive Wahrnehmung des öffentlichen Raumes und somit insgesamt auch die Lebensqualität in den jeweiligen Regionen nachhaltig steigern", so Frederichs. Beeindruckt von den beiden Hauptpreisen zeigt sich auch der diesjährige Juryvorsitzende Volker Kurrle, harris + kurrle Architekten: „Über die allgemeine Qualität der Architektur galt es zu bewerten, wie die Verfasser mit dem Material Ziegel umgehen. Ein Aspekt, der besonders in den heutzutage hochtechnisierten Zeiten immer wichtiger wird, sind die archaischen Gesichtspunkte aus dem Produktionsprozess, welche im Ziegel spürbar bleiben und dem Bedürfnis der Menschen nach authentischem Material sehr entgegenkommen. Die Qualitäten des Materials kommen bei beiden Hauptpreisen sehr gut zur Geltung."

Eine ausführliche Dokumentation der prämierten Arbeiten ist als Broschüre auf

www.deutscher-ziegelpreis.de

erhältlich. Eine Wanderausstellung der preisgekrönten Arbeiten wird voraussichtlich ab dem Sommersemester an ausgesuchten Universitäten und Hochschulen gastieren.

>> Download der Pressemeldung mit Fotos der Preisträger

 

Info zum Deutschen Ziegelpreis:
Bereits zum fünften Mal seit 2011 lobte das Ziegel Zentrum Süd e.V.
den Deutschen Ziegelpreis unter der Schirmherrschaft des
Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI)
Der Deutsche Ziegelpreis 2021 wird unterstützt durch die
Bayerische Architektenkammer als Kooperationspartner sowie die
ideellen Partner Bundesarchitektenkammer, Bundesingenieurkammer,
Landesverbände BDA Bayern/Baden-Württemberg/Hessen/Rheinland-
Pfalz, Fachverband Hoch- und Massivbau im Zentralverband
Deutsches Baugewerbe. Seit 2021 übt der Bundesverband der
Deutschen Ziegelindustrie e.V. sämtliche Aufgabenfelder des Ziegel