|
Der CDU-Kreisvorstand besuchte die JUWÖ Poroton Werke in Wöllstein
19.03.2009
Der CDU-Kreisvorstand besuchte die JUWÖ Poroton Werke in Wöllstein. Hier informierten sich die Mitglieder über Themen wie Energieeffizienz beim Wohnungsbau und natürlich ließen sich die Vorstandsmitglieder auch einen Überblick über die wirtschaftliche Situation der Branche geben, die natürlich auch an den Folgen der Wirtschaftskrise zu knabbern hat.

Die Firma JUWÖ produziert in ihrem Werken in Wöllstein Ziegel aller Art. Der dafür benötigte Ton wird direkt auf dem Firmengelände abgebaut und zu Mauerziegeln und Co. verarbeitet. Als einziges Ziegelwerk links des Rheins von Frankreich bis Holland beliefert JUWÖ bei weitem nicht nur den deutschen Markt sondern liefert seine Produkte auch ins europäische Ausland. Dies liegt wohl auch daran, dass JUWÖ seine Ziegel konstant weiterentwickelt und somit hervorragende Dämmwerte erreicht, die dem allgemeinen Trend des Energiesparens Rechnung tragen. Der Kreisvorstand zeigte sich beeindruckt von Innovationskraft des Unternehmens und ließ sich von Stefan Jungk in die Produktpalette einführen. So sind neben den immer weiter verbesserten klassischen Mauerziegeln mit ihren dämmenden ,,Luftkammern“ inzwischen auch Ziegel mit eingearbeiteten Dämmstoffen zu haben, die bei korrektem Vermauern den Wärmeverlust eines Gebäudes minimieren.
Neben der Informationen über Produktion und Produkte von JUWÖ interessierte die Mitglieder des CDU-Kreisvorstands natürlich auch wie die Firma die angespannte wirtschaftliche Lage zu spüren bekommt. Jungk gab zu, dass die Finanzkrise natürlich nicht vor ihren Werkstoren stehen geblieben sei und sie daher seit Dezember bis vorrassichtlich März, also in der ,,Sauren-Gurken-Zeit“ der Baubranche, Kurzarbeit fahren müssten. Auch rechnet Jungk damit, dass in diesem und im nächsten Jahr weniger Neubauten als in 2008 errichtet werden, was für JUWÖ als Mauerstein-Lieferant natürlich nicht ganz so günstig sei. Hier griff er dann auch die Bundesregierung an, die in den letzten Jahren die Anreize fürs Bauen in Form der Wohnungsbauprämie und ähnlichem gestrichen habe. Einen Lichtstreif am Horizont ist für ihn die ,,Wohn-Riester-Förderung“, die Häuslebauer in Anspruch nehmen können.
Angesprochen auf die Sanierung von Altbauten, ist sich Jungk sicher, dass der Staat Anreize schaffen müsse, um ökonomisch nicht sinnvoll sanierbare Bauten aus den 1950er, 60er und 70er Jahren abzureißen und durch Neubauten mit entsprechender Energieeffizienz zu ersetzten. CDU-Vorstandsmitglied Michael Heming sieht diesen Vorschlag allerdings als problematisch an. ,,Ein Abriss vernichtet Vermögen“, erklärt er und gerade im privaten Bereich rechne sich das Einfach nicht. Dass bei steigenden Gas- und Ölpreisen in absehbarer Zeit solche Gebäude aus finanziellen Gründen wahrscheinlich nicht mehr zu betreiben, sprich zu heizen sind, ist ein Problem was die Politik in naher Zukunft beschäftigen wird gerade beim Theima Stadt- beziehungsweise Ortskernsanierung ist sich der stellvertretende Vorsitzende Markus Conrad sicher
[ Zurück ] |