Infos in Flämisch & Französisch

Weitere Infos zu ThermoPlan S9

Weitere Infos zu

Neue Studie: Gefahr durch Schadstoffbelastung von zusatzgedämmten Fassaden

12.02.2009

Das verdrängte Problem: Biozide und Schadstoffbelastung an zusatzgedämmten Fassaden

Zum Schutz vor Algen- und Pilzbefall werden kunstoffgebundene Farben und Putze für Außenwärmedämmungen mit Bioziden ausgerüstet. Neue Untersuchungen zeigen, dass diese Problemstoffe ausgewaschen werden und über das abfliessende Regenwasser in die Gewässer gelangen können. Für einen wirksamen Boden- und Gewässerschutz sind Maßnahmen notwendig, die auf eine deutlich geringere Auswaschung von Bioziden aus Fassaden abzielen

Vor dem Hintergrund der momentan geführten Nachhaltigkeitsdiskussion kommen die Studien zu dem Ergebnis, dass die Vergabe eines Nachhaltigkeitslabels zwingend mit einer Beurteilung der zu erwartenden Biozidfreisetzung verknüpft wird.

Leider enden die Berichte meistens mit der Feststellung, dass Schlagregen und Feuchte vom Gebäuden fern zu halten seien oder aber, dass verstärkt Farben und Putze für Wärmedämm-Verbundsysteme ohne Biozide entwickelt werden sollen und nicht mit der Empfehlung im Sinne der Nachhaltigkeit und des Gewässerschutzes zukünftig entweder monolithisch oder zweischalig zu bauen.

Fazit:

Monolithische Wandkonstruktionen aus hochwärmedämmenden Ziegel erfüllen sämtliche Anforderungen des zeitgemäßen Bauens. Einfach, nachhaltig, wirtschaftlich und ökologisch einwandfrei.

Für Neubauten gilt ganz klar: Warum kompliziert und ökologisch bedenklich, wenn es einfach und nachhaltig geht? Künstliche Dämmsysteme machen keinen Sinn.

Zur Vertiefung: Fachaufsätze zum Thema

Noch zum Thema WDVS:

Fast schon ein Aprilscherz, ist aber keiner: Spechtschäden an Fassaden

Im Herbst und besonders im Frühjahr häufen sich die Klagen über Schäden an Fassaden, die durch Spechte hervorgerufen werden. Verzweifelte Bauherren, ratlose Architekten und verärgerte Handwerker versuchen dann zu ergründen, warum denn gerade Ihre Fassade von diesem Vogel heimgesucht wird. Artikel Spechtschäden (pdf, 523 kB)

 



[ Zurück ]